Was sagt mir mein Appetit?

CIMG0067Jeder kennt das – manchmal hat man Lust auf Essen und greift mehr oder weniger bewusst zu. Manchmal ist das auch tatsächlich Hunger, der sich meldet und dir signalisiert: Dein Körper braucht Nachschub.

Es können jedoch auch ganz andere Ursachen haben, wenn du plötzlich Lust aufs Essen verspürst:

  • Durst

Eine Untersuchung hat ergeben, dass 80% der Teilnehmer nicht zwischen Hunger und Durst unterscheiden konnten. Sie dachten, sie hätten Hunger, dabei war ihr Körper ausgetrocknet und hatte schlichtweg nur Durst. Hier kannst du lernen, immer besser auf deinen Körper zu hören und dich zu fragen: Spüre ich jetzt wirklich Hunger oder habe ich womöglich Durst. Oder du testest es einfach, indem du ein großes Glas Wasser trinkst. Hast du 20 Minuten später immer noch Hunger, dann war der Hunger wohl echt und kein versteckter Durst.

  • Langeweile

Manchmal wissen wir einfach nicht, was wir tun sollen – dann greifen wir zu Essen. Das muss nicht sein. Wenn du dich langweilst, dann kannst du dich bewegen. Du kannst etwas Gymnastik machen oder einen kleinen Spaziergang machen – durch die Wohnung oder nach draußen. Das tut deiner Durchblutung und deinem Kreislauf gut. Im Gehen entdeckst du vielleicht, was dir jetzt tatsächlich Freude machen würde und was du gern tun willst.

  • Zu häufiges Essen

Möglicherweise hast du deinen Körper so trainiert / konditioniert, dass er wann immer er etwas will, auch etwas bekommt. Er benimmt sich dann auch ein verwöhntes Kind, das ständig Aufmerksamkeit und Zuwendung in Form von Nahrung will. Hier kannst du Umlernen. Drei Mahlzeiten pro Tag genügen. Snacks dazwischen sind – es sei denn man neigt zu massivem Unterzucker oder ist Diabetiker – in der Regel nicht nötig. Gewöhne deinen Körper an ausreichend lange Pausen zwischen den Mahlzeiten.

  • Zu schnelles Essen

Etwa 20 Minuten nach einer Mahlzeit signalisieren verschiedene Hormone, die von den Verdauungsorgangen ausgeschüttet werden dem Gehirn, dass genügend Nahrung zugeführt wurde und die Mahlzeit beendet werden kann. Man fühlt sich satt. Das funktioniert jedoch zeitverzögert. Normale, gesunde Lebensmittel etwa Fleisch, Gemüse, Obst brauchen eine Weile, bis sie zerkaut und vorverdaut sind. Wenn man mit dem Essen fertig ist, ist man in der Regel auch satt. Viele „unnormale“, künstlich bearbeitete Lebensmittel kann man sehr schnell verschlingen. Sie müssen kaum gekaut werden und du hast schon Berge davon gegessen, bevor du spürst: Jetzt bin ich satt.

Wenn du mal wieder Lust auf Essen hast, dann

– trink erst mal was

– tue erst was anderes

Wenn dennoch die Lust auf Essen bleibt, dann iss etwas, was dich eine gute Weile mit Kauen und Verdauen beschäftigt hält. Genieße es so richtig gut zu essen und dabei satt zu werden. Guten Appetit.


Weniger oft essen

aepfel1Früher hat man oft empfohlen, mehrere Zwischenmahlzeiten pro Tag einzulegen – um Heißhungerattacken und zu viel Essen zu vermeiden.

Heute sagen viele Ernährungsexperten: Dauernd was Kleines zu essen, führt dazu, dass man meist mehr isst, als wenn man sich auf drei Mahlzeiten pro Tag beschränkt. Die Pausen zwischen den drei Mahlzeiten geben dem Körper die Möglichkeit, die Nahrung gut zu verdauen und sogar das eine oder andere Pölsterchen abzubauen.

Für gesunde Menschen gilt: Am besten man isst drei Mal am Tag – mit etwa fünf Stunden Abstand dazuwischen.

Tipp: Zähle mal zwei Tage lang, wie oft du zwischendurch zu etwas Essbarem greifst.


Warnsignale für Stress

CIMG5854Es ist normal, dass man dann und wann einmal etwas gestresst ist. Stress ist leider ab und an zu ein – meist ungebetener – Gast in unserem Leben. Das ist ok – wenn er nach einer Weile auch wieder geht. Problematisch ist es nur dann, wenn man nicht mehr wahrnimmt, dass der Stress zu einem dauernden Mitbewohner geworden ist.

Körperliche Symptome

Der Körper übersetzt unser Innenleben ins Außenleben – und sendet uns Signale in der Hoffnung, dass wir sie wahrnehmen und gegensteuern.

  • Anspannung der Musklen, Rückenschmerzen
  • Zusammenbeißen der Zähne
  • Luft anhalten
  • Herzrasen, Herzflattern, hoher Blutdruck
  • Konzentrationsprobleme
  • Verkrampfter Magen
  • Ess- und Schlafstörungen
  • Erschöpfung / Kraftlosigkeit

Emotionale Symptome

Gefühle wie Hilflosigkeit und Überforderung, die oft dem Stress zu Grunde liegen, drücken sich in typischen Gedanken aus.

  • Das ist mir alles zu viel.
  • Alle wollen etwas von mir.
  • Ich bin total erschöpft.
  • Ich weiß nicht, wie ich das schaffen soll.

Soziale Symptome

Wer gestresst ist, reduziert seine Offenheit für andere Menschen. Er kann nichts mehr aufnehmen und Zeit mit anderen genießen. Das zeigt sich auf verschiede Weise.

  • Emotionale Distanz – man lässt nichts mehr an sich heran
  • Ärger – schnell, häufig, heftig
  • Schnell reden oder gar nicht mehr
  • Überempfindlichkeit
  • Unkontrolliertes Essverhalten
  • Griff zu Aufputschmitteln oder Drogen von Koffein bis Medikamentenmissbrauch
  • Distanziertheit – nicht mehr ansprechbar sein
  • Druck gegen sich oder andere erzeugen.

Wer lernt, diese Signale frühzeitig wahrzunehmen, kann gegensteuern und sich und andere vor Schaden schützen.

Stress reduzieren Kerstin Hack Mehr dazu und auch zu erfolgreichen Gegenmaßnahmen gegen zu viel Stress gibt es in dem Quadro von Kerstin Hack: Stress reduzieren. Leicht und entspannt leben lernen.


Die Rolle der Leber beim Abnehmen

BlütenEin Ziel von LEA ist, Zusammenhänge rund um Ernährung, Energie und Ausstrahlung leicht verständlich zu vermitteln – kurz und knapp. Zur Vertiefung der einzelnen Themen empfehlen wir Fachliteratur und das Internet.

Die Aufgaben der Leber

Die Leber hat neben der – vereinfacht gesagt – folgende Aufgaben: Sie ist zum einen für sehr viele Stoffwechselprozesse zuständig – unter anderem  die Verwertung von Glukose und Vitaminen. Ein guter Stoffwechsel ist auch die Voraussetzung dafür, um effektiv Gewicht zu verlieren.

Die Leber liefert die Gallensäuren zur Fettverdauung, und trifft die Entscheidung, ob das Fett zu Energie verbrannt oder in Form von Speckpölsterchen eingelagert wird.

Zum anderen ist sie dafür zuständig, Giftstoffe zu entsorgen und auszuscheiden.

Wenn die Leber überfordert ist

Wenn die Leber mit Giftstoffen überfordert ist, hat sie keine Energie mehr für den Stoffwechsel. Ein träger Stoffwechsel macht träge und am Ende fett. Giftstoffe, die die Leber nicht abbauen kann, werden in den Fettdepots des Körpers eingelagert.

Wer gerne sein Gewicht reduzieren oder einfach gern mehr Energie zur Verfügung haben möchte, tut gut daran, der Leber Gutes zu tun.

Weil Giftstoffe in den Fettzellen eingelagert werden, landen sie beim Abbau der Fettzellen – also bei Abnehmen – wieder in der Leber. Menschen die mehr als 15 Kilo Übergewicht haben und stark abnehmen wollen, sollten einen Arzt oder Heilpraktiker konsultieren um beim Abnehmen eine Vergiftung des Körpers zu vermeiden.

Leberbelastende Giftstoffe

Zu den Giftstoffen, die die Leber belasten gehören unter anderem

– Alkohol

– Medikamente

– Künstliche Zusatzstoffe

– Künstliche Süßungsmittel

– Geschmacksverstärker

– Schwermetalle

– Kunststoffe

Außerdem problematisch

Industriell hergestellter Zucker und mit Zucker gesüßte Getränke (Soft drinks) – Zucker blockiert die Leberfunktion

Transfettsäuren (oft in gehärteten Fetten z. B. in Margarine aber auch in vielen Fertiggerichten enthalten) – blockieren die Nährstoffaufnahme und hemmen die Entgiftung)

Milchprodukte evtl. Sie können – müssen aber nicht – bei vielen Menschen zu Verdauungsproblemen und Stress für die Leber führen.

In den meisten industriell gefertigten Lebensmitteln sind einzelne oder viele dieser Stoffe enthalten, die die Leber – und damit das Abnehmen – blockieren. Hier empfiehlt sich die Umstellung auf möglichst natürliche Lebensmittel. Das ist besonders wichtig bei Fleischprodukten, die industriell hergestellt viele Antibiotika, Wachstumsstoffe, Hormone etc. enthalten, die die Leber extrem belasten. Außerdem bei Gemüse und Obst wegen der Pestizide.

Klasse für die Leber

  • Fetter Fisch – die darin enthaltenen Eiweiße und Fettsäuren fördern die Gallenproduktion und somit auch die Fettverbrennung.
  • Mageres Fleich z. B. Rindfleisch, weißes Fleisch, Lamm sorgt für Eiweiß, das die Entgiftungsfunktion der Leber und den Stoffwechsel verstärkt.
  • Gemüse und Blätter z. B. Artischocken, Spinat, Kohl, Brokkoli, Bärlauch oder Zwiebeln und Ingwer
  • Obst: Beeren, Orangen, Mangos, Äpfel oder Bananen enthalten viele wichtige Mineralstoffe und reinigen die Leber.
  • Kräuter – Fast alle Kräuter, aber am meisten Zimt, Fenchel, Anis, Ingwer, Rosmarin, Basilikum, Thymian oder Kümmel entwässern und fördern so die Ausscheidung.
  • Leinsamen – enthalten essentielle Fettsäuren sowie Stoffe, die den Östrogenhaushalt regulieren, der Wasseransammlungen verhindert. So werden Gifte besser ausgeschieden.
  • Tee aus frischem Ingwer.
  • Viel – wegen der Giftstoffe möglichst gefiltertes – Wasser.
  • Artischocke, Löwenzahn und Mariendistel.

Kräuter und Artischocke, Löwenzahn und Mariendistel werden von Heilpraktikern zur Entgiftung der Leber empfohlen. 1 – 2 x pro Jahr die Leber durch eine Kräuterkur oder Saftkur gezielt zu entgiften, kann ihr nur gut tun. Beim Entgiften kann es zu Müdigkeit und Schlappheit kommen.


Tipps für mehr Energie

CIMG0504 Du wünscht dir mehr Energie oder mehr Entspannung? Oder ein stärkeres Immunsystem?

Was du isst, kann ein Stück dazu beitragen. Hier einige Tipps für Powerfood, die als Bausteine zu mehr Power beitragen.

Für stärkeres Immunsystem

  • Beeren
  • Fetter Seefisch
  • Schwarzer Sesam
  • Chilli
  • Kurkuma (Gelbwurz)
  • Knoblauch
  • Ingwer

Für schönere Haut

  • Aloe Vera (innerlich oder äußerlich)
  • Karotten
  • Linsen
  • Sanddorn
  • Spirulina – Algen

Energie

  • Amaranth
  • Brokkoli
  • Emmentaler Käse
  • Lammfleisch
  • Roggenbrot

Entspannung

  • Erbsen
  • Roggen
  • Hafer
  • dunkle Schokolade (70%)
  • Walnüsse
  • Lachs

Guten Appetit!

 

 

 


Achtung: Widerstand

2013-01-10 14.11.22Widerstand von innen

Wenn du dich auf dem Weg machst, etwas zu verändern, wirst du Widerstand erleben. Zum einen, von deinem eigenen inneren Schweinehund und seiner ganzen Sippe, die dich an alten Mustern und Gewohnheiten festhalten wollen. Sie werden dir alle möglichen Negativbotschaften einflüstern, um dich von deinem Vorhaben abzubringen.

Die Schweinehunde kannst du besänftigen, indem du dir dein Ziel immer wieder klar vor Augen hälst. Nicht nur als Satz wie z. B. „Ich will ordentlicher werden!“ Sondern als Bild „Meine Umgebung soll die Klarheit und Ruhe einer nordischen Landschaft ausstrahlen (oder der Toskana, was auch immer dir lieber ist). Wie man Ziele setzt und so tief innerlich verankert, dass man sie leicher erreicht, erklärt Christoph Schalk ausführlich in dem Quadro „Ziele erreichen“

Widerstand von außen

Häufig kommt Widerstand nicht nur von innen, sondern auch von Außen. Von Menschen, die sich durch die Veränderungen, die du angehst, selbst in ihrer Trägheit angegriffen fühlen – obwohl du sie natürlich kein bisschen angreifst.

Vor ein paar Tagen habe ich etwas Interessantes erlebt. Ich ging Morgens zum Sport. Zwei bis dreimal pro Woche mache ich ein 20-minütiges Intensivtraining in einem nahegelegenen Sportstudio. Trainiert wird in kleinen Gruppen unter Anleitung. Ich bin motiviert – sonst würde ich nicht hingehen – aber nicht sooo motiviert, dass ich mich bis ans Äußerste gehen würde. Manchmal finde ich mich auch ein bisschen zu lasch. Mache die Übungen mit, aber gebe nicht immer alles.

Als ich am Montag pünktlich zu Trainingsbeginn ankam, hat ein Mann aus der Gruppe schon Übungen gemacht – noch vor Beginn. Mir rutschte ein „Du Streber“ raus. Darüber habe ich nachgedacht. Sein extremer Einsatz hat mir vor Augen geführt, was ich ohnehin schon wusste: „Ich bin da nicht super motiviert.“ Statt locker zu denken: „Das ist so und das reicht mir.“ fühlte ich mich unsicher. Und griff ihn an. Später habe ich mich für die unangemessene Bemerkung bei ihm entschuldigt.

Ich fand es sehr spannend, mich und meine inneren Prozesse zu beobachten.

– Ich sah einen Menschen, der etwas tat, von dem ich dachte, ich sollte es auch tun – ein bisschen mehr Ehrgeiz könnte nicht schaden….

– Ich verglich mich – und schnitt schlecht dabei ab. Ich fühlte mich schlecht.

– Um mich besser zu fühlen, griff ich den anderen an.

Solche Reaktionen werdet ihr – wenn ihr euch auf den Weg macht, etwas zu verändern, Dutzende von Malen erleben. Wenn du anfängst, dich regelmässig zu bewegen, werden die Bewegungsmuffel in deinem Umfeld dir Fanatismus vorwerfen oder dich entmutigen „Damit hörst du in zwei Wochen ohnehin wieder auf.“

Wenn du deine Ernährung änderst, werden „wohlmeinende“ Menschen dich davor warnen, es zu übertreiben „Willst du ein Strich in der Landschaft werden.“ Sie werden versuchen, Dinge abzumildern „So schlimm ist ein Stück Käsetorte doch nicht…“ Oder sie sagen dir, dass du es ohnehin nicht schaffst.

All das tun Menschen nicht, weil sie dir etwas Schlechtes tun wollen. Es ist vielmehr ein ungeschickter Versuch, sich selbst besser zu fühlen.

Was du tun kannst, wenn dir Widerstand von außen begegnet:

1. Vermeide – wo möglich – den Widerstand!

Du musst es dir nicht unnötig schwer machen. Sprich mit den Menschen über deine Veränderungspläne, von denen du ahnst, dass sie dich ermutigen werden. Erzähle anderen, die sich mit deiner Veränderung eher schwer tun werden, so wenig wie möglich davon.

– Wenn du abnehmen willst, dann vermeide – für eine Weile – den Kontakt mit Menschen, die mit Gewichtsproblemen zu kämpfen haben. Verbringe eher Zeit mit denen, die schlank sind und sich gut und gesund ernähren.

– Wenn du in Bewegung kommen willst, verbringen wenig Zeit mit trägen Menschen. Unternimm viel mit Freunden, die selbst aktiv sind.

– Wenn du dein Leben tatkräftig angehen und die Dinge besser geregelt bekommen willst – dann suche den Kontakt zu Menschen, die genau das ausstrahlen.

Es ist wissenschaftlich erwiesen: Wir gleichen uns den Menschen an, mit denen wir viel und intensiv Zeit verbringen. Wähle sie – gerade in einer Veränderungsphase – sorgsam aus.

2. Gehe gelassen mit Widerstand um

Wenn Menschen deine guten Vorsätze eher schlecht machen, dann denke gelassen: Das tut er nicht gegen mich – er tut es für sich. Er sagt das, damit er sich nicht so schlecht fühlt. Sie kritisiert, weil sie weiß, dass sie sich selbst verändern sollte. Lass die Probleme der anderen bei ihnen. Reagiere gelassen: „Du magst das so sehen – ich möchte gern bei meinem Kurs bleiben!“


Mit 90 noch fröhlich tanzen

Dieser Beitrag stammt aus meinem persönlichen Blog „Kerstinpur“ – weil er so gut zu LEA passt, poste ich ihn auch hier. Wenn er euch inspiriert, dann teilt ihn doch auch mit anderen.

2011-04-26 02.32.58Heute Morgen war es beim Trampolinspringen auf dem Balkon bitterkalt. Vielleicht hätte ich mir doch einen Pullover anziehen sollen? Ich habe durchgehalten.

Motiviert hat mich vor allem eine alte Lady, die ich vor Augen hatte. Genauer gesagt, die Lady, die ich mit 90 gern sein möchte.

Vor einigen Jahren las ich das biographische Buch „Ein Jahr am Meer“ von Joan Anderson. Joan, eine frustrierte Mit-Fünfzigerin die mit sich und dem Leben nichts mehr anzufangen weiß, begegnet einer anderen Joan: Joan Erikson, der Witwe des Psychologen Erik Erikson, auf den die Unterteilung des Lebens in verschiedene Abschnitte zurückgeht.

Im Gegensatz zu der gefrusteten Joan sprüht die vierzig Jahre ältere Joan vor Leben schier über. Als sie bei einem Spaziergang einen Teich im Wald entdecken springt sie hinein – aus lauter Lebenslust. Sie ist körperlich fit geblieben – trainiert täglich auf dem Stepper – und geistig erst recht. Mit über 90 beschließt sie, das Werk ihres Mannes zu ergänzen: „Das, was wir mit 70 über das Alter geschrieben haben, war noch unreif. Das muss  noch einmal überarbeitet werden.“

Mich hat das inspiriert. Und ich habe beschlossen:

Mit 90 möchte ich eine Frau sein

  • die körperlich fit und beweglich ist
  • die sich stylish und in bunten Farben kleidet und sich an Schönheit freut
  • die sich immer noch weiterentwickelt und dazu lernt
  • die in andere investiert und ihnen Lebenssinn und Mut vermitteln kann
  • die sich an ihren Gott und am Leben freut.
  • die so attraktiv ist, dass Menschen gern Zeit mit ihr verbringen

Wie ich mit 90 bin, fängt heut an. Ich habe es nicht 100% in der Hand, ob Unfälle oder Krankheiten mein Leben einschränken oder gar beenden. Das ist jenseits meiner Macht. Doch was ich heute dazu beitragen kann, um später eine fröhliche 90-Jährige zu sein.

Heute möchte ich

  • Meinem Körper gutes tun, ihn beweglich und fit halten
  • Mich so ernähren, dass es mich stärkt
  • Schönheit genießen
  • Negatives ablegen, Trost empfangen und das Gute wahrnehmen
  • Etwas Neues lernen
  • Mich an Gott und am Leben freuen

Die – eigentlich 0ptimalen – 20 Minuten Trampolin am Morgen habe ich heute nicht geschafft ….doch das Bild der 90-jährigen Kerstin vor Augen hat mich ermutigt, einige Minuten durchzuhalten -und auch das Wissen darum, dass jede Minute Bewegung mir mehr Schwung und positive Gefühle für den Tag gibt – was bis zu 8 Stunden lang anhält.

Jetzt kommt die Sonne raus. Ich springe noch ein paar Minuten. Und freue mich am Leben.

Noch  ein Buchtipp. In dem Quadro Lebensfreude habe ich einige meiner Lieblingsstrategien für mehr Lebensgenuss aufgeschrieben. Und in meinem Online-Kurs LEA – Leichtigkeit, Energie und Ausstrahlung verrate ich meine Geheimtipps. Nachmachen und / oder eigenes entwickeln ausdrücklich erlaubt.


Die Suppe danach

CIMG0003-1Es kann passieren, dass man einen guten Vorsatz hat – zum Beispiel eine Weile lang auf reichhaltiges Essen zu verzichten. Und dann kommt eine wunderbare Einladung zum Fünf-Gänge-Menü. Oder man hat sich einfach beim Büffet viel zu viel auftetürmt.

Das ist nicht so tragisch. Du kannst das mit der „Suppe davor“ oder der „Suppe danach“ ausgleichen. Wenn du weißt, dass dich ein mehr als reichhaltiges Abendessen erwartet, dann esse zu Mittag nur eine Suppe. Oder einen Salat.

Oder wenn du Mittags viel mehr gegessen hast, als dir gut tut, dann schlucke deinen Frust nicht herunter, in dem du Abends noch mehr isst – sondern gleiche es durch ein leichtes Abendessen aus.

Der Tipp stammt übrigens aus dem Buch „Ich bin dann mal schlank!“ von Patrick Heizmann, das ich in weiten Teilen sehr empfehlen kann.


Ordnung schaffen – mit Unterstützung

550405_199430650189663_457593789_nAlles ist unordentlich – man hat den guten Vorsatz, endlich aufzuräumen, aber die ganze Arbeit liegt wie ein Berg vor einem und lähmt? Das muss nicht sein.

Der Aufräumcoach bietet Tipps rund ums Aufräumen und Ausmisten. Und packt selbst mit an. Wer es sich leisten kann, kann sich den Ordnungsservice mieten und erhält Unterstützung beim Auf- und Ausräumen und beim Etablieren einer neuen, besseren Struktur.

Viele praktische Tipps zum erfolgreichen Ausmisten und Aufräumen bietet auch das Impulsheft Loslassen.

 

 


Stress reduzieren durch Körperhaltung

2015-09-26 15.57.34Unsere Seele wirkt sich auf unseren Körper aus – das weiß jeder. Doch es ist auch umgekehrt. Unsere Körperhaltung wirkt auch auf unsere Hormone und damit auf unsere Stimmung zurück. Versuche einfach einmal mit herunterhängenden Kopf, hängenden Schultern und zusammengesunken überzeugend zu sagen: „Heute ist ein wunderbarer Tag.“

Oder mit erhobenen Armen, nach oben gestrecktem Kinn zu formulieren: „Mir geht es gerade total schlecht.“ Es wird vermutlich nicht gut funktionieren.

Wissenschaftler haben herausgefunden, dass schon zwei Minuten in einer Körperhaltung, die Sieg oder Macht ausdrückt (im „V“ Haltung erhobene Arme, vorgestrecktes Kinn oder Hände in die Hüften gestemmt, breiter Stand), genügen, um den Hormonhaushalt positiv zu beeinflussen.

Das Aktivitätshormon Testosteron steigt um ca. 20% an, das Stresshormon Cortisol hingegen nimmt um ca. 20% ab. Bonus: Auch andere Menschen nehmen einen positiver wahr.

Vor wichtigen Gesprächen empfiehlt es sich also, nicht zusammengekauert in einer Haltung von Machtlosigkeit und Niederlage dazusitzen, sondern besser zu stehen, Arme in die Hüften…

Wer will, kann sich auch angewöhnen, seinen Hormonspiegel regelmäßig positiv zu beeinflussen. Stress haben wir alle genug, da tut eine Absenkung generell gut.

Man kann zum Beispiel immer, wenn man telefoniert oder sich ein Getränk holt, aufstehen und einen Arm in die Hüfte stemmen. Sich zurücklehnen, Füsse auf den Tisch funktioniert auch. Oder immer wenn man einen Weg läuft, bewusst eine machtvolle Haltung einnehmen. Nicht für die anderen, sondern für dich selbst.

Mehr dazu im Ted-Vortrag der Harvard Business School Dozentin Amy Chuddy „Your body language shapes who you are.“ Leider nur auf Englisch – aber man kann sich die englischen Untertitel einblenden lassen, um es besser zu verstehen.