Tipps für mehr Energie

CIMG0504 Du wünscht dir mehr Energie oder mehr Entspannung? Oder ein stärkeres Immunsystem?

Was du isst, kann ein Stück dazu beitragen. Hier einige Tipps für Powerfood, die als Bausteine zu mehr Power beitragen.

Für stärkeres Immunsystem

  • Beeren
  • Fetter Seefisch
  • Schwarzer Sesam
  • Chilli
  • Kurkuma (Gelbwurz)
  • Knoblauch
  • Ingwer

Für schönere Haut

  • Aloe Vera (innerlich oder äußerlich)
  • Karotten
  • Linsen
  • Sanddorn
  • Spirulina – Algen

Energie

  • Amaranth
  • Brokkoli
  • Emmentaler Käse
  • Lammfleisch
  • Roggenbrot

Entspannung

  • Erbsen
  • Roggen
  • Hafer
  • dunkle Schokolade (70%)
  • Walnüsse
  • Lachs

Guten Appetit!

 

 

 


Achtung: Widerstand

2013-01-10 14.11.22Widerstand von innen

Wenn du dich auf dem Weg machst, etwas zu verändern, wirst du Widerstand erleben. Zum einen, von deinem eigenen inneren Schweinehund und seiner ganzen Sippe, die dich an alten Mustern und Gewohnheiten festhalten wollen. Sie werden dir alle möglichen Negativbotschaften einflüstern, um dich von deinem Vorhaben abzubringen.

Die Schweinehunde kannst du besänftigen, indem du dir dein Ziel immer wieder klar vor Augen hälst. Nicht nur als Satz wie z. B. „Ich will ordentlicher werden!“ Sondern als Bild „Meine Umgebung soll die Klarheit und Ruhe einer nordischen Landschaft ausstrahlen (oder der Toskana, was auch immer dir lieber ist). Wie man Ziele setzt und so tief innerlich verankert, dass man sie leicher erreicht, erklärt Christoph Schalk ausführlich in dem Quadro „Ziele erreichen“

Widerstand von außen

Häufig kommt Widerstand nicht nur von innen, sondern auch von Außen. Von Menschen, die sich durch die Veränderungen, die du angehst, selbst in ihrer Trägheit angegriffen fühlen – obwohl du sie natürlich kein bisschen angreifst.

Vor ein paar Tagen habe ich etwas Interessantes erlebt. Ich ging Morgens zum Sport. Zwei bis dreimal pro Woche mache ich ein 20-minütiges Intensivtraining in einem nahegelegenen Sportstudio. Trainiert wird in kleinen Gruppen unter Anleitung. Ich bin motiviert – sonst würde ich nicht hingehen – aber nicht sooo motiviert, dass ich mich bis ans Äußerste gehen würde. Manchmal finde ich mich auch ein bisschen zu lasch. Mache die Übungen mit, aber gebe nicht immer alles.

Als ich am Montag pünktlich zu Trainingsbeginn ankam, hat ein Mann aus der Gruppe schon Übungen gemacht – noch vor Beginn. Mir rutschte ein „Du Streber“ raus. Darüber habe ich nachgedacht. Sein extremer Einsatz hat mir vor Augen geführt, was ich ohnehin schon wusste: „Ich bin da nicht super motiviert.“ Statt locker zu denken: „Das ist so und das reicht mir.“ fühlte ich mich unsicher. Und griff ihn an. Später habe ich mich für die unangemessene Bemerkung bei ihm entschuldigt.

Ich fand es sehr spannend, mich und meine inneren Prozesse zu beobachten.

– Ich sah einen Menschen, der etwas tat, von dem ich dachte, ich sollte es auch tun – ein bisschen mehr Ehrgeiz könnte nicht schaden….

– Ich verglich mich – und schnitt schlecht dabei ab. Ich fühlte mich schlecht.

– Um mich besser zu fühlen, griff ich den anderen an.

Solche Reaktionen werdet ihr – wenn ihr euch auf den Weg macht, etwas zu verändern, Dutzende von Malen erleben. Wenn du anfängst, dich regelmässig zu bewegen, werden die Bewegungsmuffel in deinem Umfeld dir Fanatismus vorwerfen oder dich entmutigen „Damit hörst du in zwei Wochen ohnehin wieder auf.“

Wenn du deine Ernährung änderst, werden „wohlmeinende“ Menschen dich davor warnen, es zu übertreiben „Willst du ein Strich in der Landschaft werden.“ Sie werden versuchen, Dinge abzumildern „So schlimm ist ein Stück Käsetorte doch nicht…“ Oder sie sagen dir, dass du es ohnehin nicht schaffst.

All das tun Menschen nicht, weil sie dir etwas Schlechtes tun wollen. Es ist vielmehr ein ungeschickter Versuch, sich selbst besser zu fühlen.

Was du tun kannst, wenn dir Widerstand von außen begegnet:

1. Vermeide – wo möglich – den Widerstand!

Du musst es dir nicht unnötig schwer machen. Sprich mit den Menschen über deine Veränderungspläne, von denen du ahnst, dass sie dich ermutigen werden. Erzähle anderen, die sich mit deiner Veränderung eher schwer tun werden, so wenig wie möglich davon.

– Wenn du abnehmen willst, dann vermeide – für eine Weile – den Kontakt mit Menschen, die mit Gewichtsproblemen zu kämpfen haben. Verbringe eher Zeit mit denen, die schlank sind und sich gut und gesund ernähren.

– Wenn du in Bewegung kommen willst, verbringen wenig Zeit mit trägen Menschen. Unternimm viel mit Freunden, die selbst aktiv sind.

– Wenn du dein Leben tatkräftig angehen und die Dinge besser geregelt bekommen willst – dann suche den Kontakt zu Menschen, die genau das ausstrahlen.

Es ist wissenschaftlich erwiesen: Wir gleichen uns den Menschen an, mit denen wir viel und intensiv Zeit verbringen. Wähle sie – gerade in einer Veränderungsphase – sorgsam aus.

2. Gehe gelassen mit Widerstand um

Wenn Menschen deine guten Vorsätze eher schlecht machen, dann denke gelassen: Das tut er nicht gegen mich – er tut es für sich. Er sagt das, damit er sich nicht so schlecht fühlt. Sie kritisiert, weil sie weiß, dass sie sich selbst verändern sollte. Lass die Probleme der anderen bei ihnen. Reagiere gelassen: „Du magst das so sehen – ich möchte gern bei meinem Kurs bleiben!“


Mit 90 noch fröhlich tanzen

Dieser Beitrag stammt aus meinem persönlichen Blog „Kerstinpur“ – weil er so gut zu LEA passt, poste ich ihn auch hier. Wenn er euch inspiriert, dann teilt ihn doch auch mit anderen.

2011-04-26 02.32.58Heute Morgen war es beim Trampolinspringen auf dem Balkon bitterkalt. Vielleicht hätte ich mir doch einen Pullover anziehen sollen? Ich habe durchgehalten.

Motiviert hat mich vor allem eine alte Lady, die ich vor Augen hatte. Genauer gesagt, die Lady, die ich mit 90 gern sein möchte.

Vor einigen Jahren las ich das biographische Buch „Ein Jahr am Meer“ von Joan Anderson. Joan, eine frustrierte Mit-Fünfzigerin die mit sich und dem Leben nichts mehr anzufangen weiß, begegnet einer anderen Joan: Joan Erikson, der Witwe des Psychologen Erik Erikson, auf den die Unterteilung des Lebens in verschiedene Abschnitte zurückgeht.

Im Gegensatz zu der gefrusteten Joan sprüht die vierzig Jahre ältere Joan vor Leben schier über. Als sie bei einem Spaziergang einen Teich im Wald entdecken springt sie hinein – aus lauter Lebenslust. Sie ist körperlich fit geblieben – trainiert täglich auf dem Stepper – und geistig erst recht. Mit über 90 beschließt sie, das Werk ihres Mannes zu ergänzen: „Das, was wir mit 70 über das Alter geschrieben haben, war noch unreif. Das muss  noch einmal überarbeitet werden.“

Mich hat das inspiriert. Und ich habe beschlossen:

Mit 90 möchte ich eine Frau sein

  • die körperlich fit und beweglich ist
  • die sich stylish und in bunten Farben kleidet und sich an Schönheit freut
  • die sich immer noch weiterentwickelt und dazu lernt
  • die in andere investiert und ihnen Lebenssinn und Mut vermitteln kann
  • die sich an ihren Gott und am Leben freut.
  • die so attraktiv ist, dass Menschen gern Zeit mit ihr verbringen

Wie ich mit 90 bin, fängt heut an. Ich habe es nicht 100% in der Hand, ob Unfälle oder Krankheiten mein Leben einschränken oder gar beenden. Das ist jenseits meiner Macht. Doch was ich heute dazu beitragen kann, um später eine fröhliche 90-Jährige zu sein.

Heute möchte ich

  • Meinem Körper gutes tun, ihn beweglich und fit halten
  • Mich so ernähren, dass es mich stärkt
  • Schönheit genießen
  • Negatives ablegen, Trost empfangen und das Gute wahrnehmen
  • Etwas Neues lernen
  • Mich an Gott und am Leben freuen

Die – eigentlich 0ptimalen – 20 Minuten Trampolin am Morgen habe ich heute nicht geschafft ….doch das Bild der 90-jährigen Kerstin vor Augen hat mich ermutigt, einige Minuten durchzuhalten -und auch das Wissen darum, dass jede Minute Bewegung mir mehr Schwung und positive Gefühle für den Tag gibt – was bis zu 8 Stunden lang anhält.

Jetzt kommt die Sonne raus. Ich springe noch ein paar Minuten. Und freue mich am Leben.

Noch  ein Buchtipp. In dem Quadro Lebensfreude habe ich einige meiner Lieblingsstrategien für mehr Lebensgenuss aufgeschrieben. Und in meinem Online-Kurs LEA – Leichtigkeit, Energie und Ausstrahlung verrate ich meine Geheimtipps. Nachmachen und / oder eigenes entwickeln ausdrücklich erlaubt.


Die Suppe danach

CIMG0003-1Es kann passieren, dass man einen guten Vorsatz hat – zum Beispiel eine Weile lang auf reichhaltiges Essen zu verzichten. Und dann kommt eine wunderbare Einladung zum Fünf-Gänge-Menü. Oder man hat sich einfach beim Büffet viel zu viel auftetürmt.

Das ist nicht so tragisch. Du kannst das mit der „Suppe davor“ oder der „Suppe danach“ ausgleichen. Wenn du weißt, dass dich ein mehr als reichhaltiges Abendessen erwartet, dann esse zu Mittag nur eine Suppe. Oder einen Salat.

Oder wenn du Mittags viel mehr gegessen hast, als dir gut tut, dann schlucke deinen Frust nicht herunter, in dem du Abends noch mehr isst – sondern gleiche es durch ein leichtes Abendessen aus.

Der Tipp stammt übrigens aus dem Buch „Ich bin dann mal schlank!“ von Patrick Heizmann, das ich in weiten Teilen sehr empfehlen kann.


Ordnung schaffen – mit Unterstützung

550405_199430650189663_457593789_nAlles ist unordentlich – man hat den guten Vorsatz, endlich aufzuräumen, aber die ganze Arbeit liegt wie ein Berg vor einem und lähmt? Das muss nicht sein.

Der Aufräumcoach bietet Tipps rund ums Aufräumen und Ausmisten. Und packt selbst mit an. Wer es sich leisten kann, kann sich den Ordnungsservice mieten und erhält Unterstützung beim Auf- und Ausräumen und beim Etablieren einer neuen, besseren Struktur.

Viele praktische Tipps zum erfolgreichen Ausmisten und Aufräumen bietet auch das Impulsheft Loslassen.

 

 


Stress reduzieren durch Körperhaltung

2015-09-26 15.57.34Unsere Seele wirkt sich auf unseren Körper aus – das weiß jeder. Doch es ist auch umgekehrt. Unsere Körperhaltung wirkt auch auf unsere Hormone und damit auf unsere Stimmung zurück. Versuche einfach einmal mit herunterhängenden Kopf, hängenden Schultern und zusammengesunken überzeugend zu sagen: „Heute ist ein wunderbarer Tag.“

Oder mit erhobenen Armen, nach oben gestrecktem Kinn zu formulieren: „Mir geht es gerade total schlecht.“ Es wird vermutlich nicht gut funktionieren.

Wissenschaftler haben herausgefunden, dass schon zwei Minuten in einer Körperhaltung, die Sieg oder Macht ausdrückt (im „V“ Haltung erhobene Arme, vorgestrecktes Kinn oder Hände in die Hüften gestemmt, breiter Stand), genügen, um den Hormonhaushalt positiv zu beeinflussen.

Das Aktivitätshormon Testosteron steigt um ca. 20% an, das Stresshormon Cortisol hingegen nimmt um ca. 20% ab. Bonus: Auch andere Menschen nehmen einen positiver wahr.

Vor wichtigen Gesprächen empfiehlt es sich also, nicht zusammengekauert in einer Haltung von Machtlosigkeit und Niederlage dazusitzen, sondern besser zu stehen, Arme in die Hüften…

Wer will, kann sich auch angewöhnen, seinen Hormonspiegel regelmäßig positiv zu beeinflussen. Stress haben wir alle genug, da tut eine Absenkung generell gut.

Man kann zum Beispiel immer, wenn man telefoniert oder sich ein Getränk holt, aufstehen und einen Arm in die Hüfte stemmen. Sich zurücklehnen, Füsse auf den Tisch funktioniert auch. Oder immer wenn man einen Weg läuft, bewusst eine machtvolle Haltung einnehmen. Nicht für die anderen, sondern für dich selbst.

Mehr dazu im Ted-Vortrag der Harvard Business School Dozentin Amy Chuddy „Your body language shapes who you are.“ Leider nur auf Englisch – aber man kann sich die englischen Untertitel einblenden lassen, um es besser zu verstehen.


Gähnen entspannt und erfrischt

Die Nährstoffversorgung der Hornhaut erfolgt durch das Kammerwasser im Augen –
inneren und durch die Tränenflüssigkeit von außen. Wer viel auf den Computer starrt hat einen verminderten Lidschlag. Durch das lange Starren trocknen die Augen aus. Gähnen hilft. Dadurch wird die Produktion der Tränenflüssigkeit angeregt – ein kostenloses Mittel gegen trockene Augen.

„Richtig“ Gähnen
• 1. Schulterkreisen
• 2. Kopf einige Male von links nach rechts bewegen
• 3. Unterkiefer locker hängenlassen.
• Mund öffnen und tief einatmen.
• Arme nach oben strecken
• Tief einamten – da Gäääähnen kommt dann von selbst.


Fit im Winter durch Zimmerpflanzen

Heizungsluft trocknet die Schleimhäute aus. Sie können dann ihre Funktion als Filter für Viren und Bakterien nicht mehr ausreichend wahrnehmen. Das Ergebnis ist oft Grippe oder andere Erkältungskrankheiten.

Gegenmaßnahme: Zimmerpflanzen Pflanzen geben über 97% des Gießwassers über die Blätter wieder an die Raumluft ab. Fürs Büro geeignet sind besonders Zimmerlinde, Nestfarn oder Zyperngras.


Bewegt sitzen

„Die optimale Sitzhaltung gibt es ebensowenig wie den ergonomisch einzig richtigen Bürostuhl. Grundsätzlich gilt: Der beste Stuhl ist der, auf dem man gerade nicht sitzt, und die beste Sitzhaltung ist immer die nächste! Soll heißen: Wer auf einem
Stuhl oder in einer Sitzhaltung rastet, der rostet. Deshalb tut Bewegung gut!
Aus: „Sitzlust statt Sitzfrust“, Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin, Dortmund 2004


Bewegung und Pausen

Pause.

Jeder weiß: Langes Sitzen ist ungesund. Je krummer die Sitzhaltung, desto höher die Belastung des Rückens, des Beckens und der Gelenke. Durch dynamisches Sitzen – etwa auf einem Sitzball oder dynamischen Stuhl oder Hocker beugt man einer übermäßigen und einseitigen Druckbelastung der Wirbelsäule vor. Die Faustregel der Arbeitsmediziner für gesundes Arbeiten lautet: 50% Sitzen, 25% Stehen, 25% Bewegen

Tipps: 

– Für dynamisches Mobliliar sorgen

–  Häufig – etwa alle 30 Minuten – zwischen verschiedenen Sitzmöbeln (Stuhl, Hocker, Ball) wechseln.

– Längere Sitzphasen vermeiden. Immer mal wieder eine kurze Pause machen und sich bewegen.