Geschichte

Die Geschichte hinter WUM

Themen wie Heilung, übernatürliches Wirken Gottes und Wunder waren für mich ziemlich weit weg. Ich erlebte zwar ab und an erstaunliche Gebetserhörungen und Gottes Reden zu mir. Aber das Thema „Heilung“ war innerlich weggeschlossen, weil ich in diesem Bereich viel Frust erlebt hatte. Hunderte von Gebeten für mich oder andere wurden offensichtlich nicht erhört. Ich hatte keine Lust mehr auf noch mehr Frust und lies weitgehend die Finger davon.
Das änderte sich erst, als Gott im März 2015 durch einen Traum deutlich zu mir sprach, ich sollte für eine Zeit nach England gehen, an einen Ort, an dem viele Heilungen geschahen. Ich fragte mich „Kann man Wunder bewirken lernen!“ und entschied mich, dorthin zu gehen. Ich ahnte, dass Gott hier wohl meinen Glauben und mein Denken verändern wollte.

Dann erlitt Matthias Beyer, ein enger Freund, einen dramatischen Schlaganfall, der ihn an die Grenze des Todes brachte. Wenn ein naher Mensch im Sterben liegt, hofft und betet man. Man kann gar nicht anders. Ich betete auch. Die Ärzte hatten ihn schon aufgegeben und mit seiner Frau über Organspende gesprochen, als er nach einer Woche wieder zurückkam. Das war Ostern 2015 – das für mich (zweit)beste Ostern aller Zeiten.

In England selbst und den Wochen danach erlebte ich wenig Dramatisches. Aber ich habe tief verstanden: Das, was wir „übernatürlich“ nennen, ist für Gott ganz natürlich. Er macht solche Dinge dauernd. Er spricht und etwas geschieht. Er streckt seine Hand aus und heilt. Er schafft Universen und ruft Leben in Existenz.
Und: ER will nicht alles alleine machen, sondern mit uns wirken. Ich bin in der Zeit in England viele kleine Schritte gegangen, die mich dem Wirken Gottes näher gebracht haben. Menschen, denen ich live oder auf meinem Blog Kerstinpur.de davon erzählt habe, meldeten mir zurück, dass die Berichte über meine Anfängerschritte sie ermutigt haben, selbst Schritte im Glauben zu gehen.

Ich habe mir dann Gedanken gemacht, ob ich das, was ich gelernt habe, weitergeben kann – auch wenn ich mich selbst noch als Anfängerin empfinde und zum Beispiel noch nie einen auf den Rollstuhl angewiesenen Menschen geheilt habe. An einem Tag hatte ich selbst Nackenschmerzen, die auch nach Gebet nicht verschwanden. Ich sprach mit Gott: „Ich kriege nicht mal Nackenschmerzen durch Gebet weg – es ist schon ein bisschen ironisch, dass ich darüber nachdenke, einen Kurs über Wunder zu entwickeln.“ Ich empfand, dass er mir antwortete: „Du musst nicht alle Antworten kennen, um manche Antworten geben zu können.“

Also entschied ich mich das, was ich entdeckt hatte, weiterzugeben und WUM als Online-Kurs zu starten. „Wunder unter Menschen. Natürlich Gottes Kraft erleben!“